Aussicht am Wasser – Hanggarten an der Mosel

Die Hänge an den Ufern der Mosel machen die Region ideal für den Weinbau. Für Häuser und Gärten ist das Gelände jedoch oft eine Herausforderung. Besonders, wenn das Grundstück in alle Richtungen abfällt. Nur durch ein gutes Gesamtkonzept werden Pool, Sitz- und Grillplätze am Hang zu einem harmonischen Garten vereint. Um das schwierige Gelände angemessen zum Haus zu gestalten, holte der Architekt Peter Hilmes Peter Berg an Bord dieses Projektes.

Grauer Basalt wertet das Grün der Pflanze auf.

Harmonisches Gartendesign eine Einheit aus Wasser, Stein und Pflanze

Heute hat der Garten drei Ebenen: eine hinter dem Haus, eine für den Pool und eine weitere unten, wo es zum Wäldchen übergeht. Dazwischen finden sich verschiedene Plätze, die zum Grillen genutzt werden können. Felsen, gesetzt von Daniel Berg, spielen eine entscheidende Rolle: Anstelle einer Böschung schaffen sie einen Übergang von der Terrasse zur Rasenfläche, sie rahmen die Ebene des Pools mit Steinen, die auch als Stufen genutzt werden können. Dazwischen wachsen blaue Glockenblumen und Tautropfengras, Steppensalbei und Goldschuppenfarn und von den Besitzern selbst dazwischen gesetzte Artischocken. Für Gehölze ist auf diesem Grundstück genügend Platz, so suchten die Hausherren gemeinsam mit dem Designer in der Baumschule Tulpen- und Trompetenbäume aus, einen Ginkgo und Parrotien, aber auch Lederhülsenbäume und Hemlocktannen. Mit der Bepflanzung wuchs Stück für Stück die persönliche Beziehung der Besitzer zu ihrem Garten.

Gräser vermitteln Leichtigkeit und Bewegung.

Trittsteine machen Staudenflächen begehbar.

Fakten zur Gartengestaltung

Größe
2400 m² Gesamt- Grundstücksfläche

Steinstruktur
350 Tonnen Basalt-Lava Felsen

Stauden und Gehölze
580 m² Pflanzfläche

Steinsetzung
Daniel Berg

Architekt
Peter und Stephan Hilmes

Weitere Gartendesigns mit Pool

Ein Stadtgarten zum Durchatmen –
Gartengestaltung in Bonn

Klein und Fein war das Ziel bei diesem wunderschönen Stadtgarten – eine Oase für unseren Kunden. Die Gartengestaltung konzentrierte sich darauf ein Konzept um die bestehenden, wertvollen Gehölze zu entwickeln.

Die Abschirmung der Umgebung, um den Erholungsraum Natur so groß wie möglich wirken zu lassen, wurde mit vielschichtigen Bepflanzungen auf unterschiedlichen Höhen umgesetzt.

Als Naturstein wurde die Grauwacke gewählt. Ein ökologisches Gartenprojekt – Nachhaltigkeit durch Verwendung natürlicher Materialien mit lebenslanger Beständigkeit und Wertsteigerung.

Aufgrund der Menge der Gehölze (bereits vorhandene und neu gepflanzte) findet man im Garten nun immer Schattenplätze. Die Temperatur ist so auch im Hochsommer angenehm. Auch der Feinstaub aus dem städtischen Umfeld wird wunderbar durch die Pflanzen gebunden und gelangt nicht ins Haus.

Rhododendren in umwerfender Größe

Grauwacke, der Naturstein des Stadtgartens

Nachhaltigkeit mit Schwerpunkt Garten

„Diese Projekt ist ein gelungenes Beispiel für die Aufwertung des städtischen Raums mit viel Grün. Unsere Kundin verhinderte den Bau eines neuen Hauses mit großer Tiefgarage, sanierte stattdessen das ältere Haus und gab den bestehenden Gehölzen mit unserer Gartengestaltung einen neuen grünen Rahmen.“

Peter Berg

Geradlinige Wegeführung neben natürlichen Pflanzbeeten

Begrünung auf engem Raum

Im Bereich der Seiten des Hauses wurden große Sonderanfertigungen von anthrazitfarbenen Metallkübeln verwendet, um auch hier noch ausreichend mit Pflanze arbeiten zu können. Es waren keine Beete vorhanden. Die bestehende Eiben-Hecke wurde in Form geschnitten und im Vorgarten wurde mit Eiben-Hecken als Sichtschutz und Raumteiler gearbeitet.

Grüne Oase im urbanen Raum

„Man hat an diesem Ort in der Stadt eine Lebensqualität erreicht, die man sonst nur selten findet.“

Peter Berg

Gartenprojekt mit Auszeichnung

Wettbewerb
Gärten des Jahres 2024

Auszeichnung
Anerkennung der Top 5 Projekte

Lage
In Bonn

Größe
690 m² Gartenfläche

Naturstein
Grauwacke aus regionalem Steinbruch

Baumschule
Baumschule Katharina von Ehren

Weitere Projekte

Ein Klostergarten für alle Sinne -
Gestaltung Parkanlage Kloster Arenberg

Peter Berg ist seit 2015 mit der Umgestaltung verschiedener Bereiche der Parkanlage des Klosters betraut. Auch seiner Geschäftspartnerin Susanne Förster liegt das Projekt besonders am Herzen. Neben der Projketleitung während der Bauarbeiten besucht Sie das Vitalzentrum des Klosters auch gerne privat.

In den von GartenLandschaft neugestalteten Parkbereichen kommt die Natur den Besuchern und Bewohnern des Klosters noch ein Stück näher. Die für das Klostercafé gebauten Inseln zwischen Felsen, Stauden und Gehölzen bieten neue Sitzgelegenheiten – geschützte Naturräume für persönliche Gespräche.

Felsentreppe zum Kräutergarten

Klosteranlage Arenberg, Koblenz

„Während der Gestaltung der Parkanlage am Kloster herrschte eine ganz besondere Arbeitsatmosphäre und wir durften die äußerst herzliche und weltoffenen Gastfreundschaft der Arenberger Dominikanerinnen erleben.“

Susanne Förster

Café im Park, Inseln zwischen Felsen und Pflanzen als Rückzugsort

Planung Klosteranlage – 5 Bauabschnitte

Garten am Klostercafé – ein Ort zum verweilen

Die Boulebahn Ort der Begegnung, auch für Workshops und Events

Nachhaltige Materialauswahl Parkanlage

Staudenpflanzung Exempel
Phlox, Storchenschnabel, Bergminze und Prachtkerzen

Gräserpflanzung Exempel
Rasenschmiele und Chinaschilf

Gehölzauswahl Exempel
Eisenholzbaum und Blasenesche

Natursteinblöcke
560t Grauwacke

Weitere Projekte mit Hanglage

Eingebettet in die Kulturlandschaft – Hanggarten Gestaltung am Weinberg

Die Reihen des Weinbergs, zwischen Blickbezügen in die Kulturlandschaft und Privatheit im eigenen Garten, wurde dieser Hanggarten 2018 gebaut.

Die Gestaltung des Gartens nimmt am Haus die Gradlinigkeit der Architektur auf. Terrasse, Kräuterbeet, Holzdeck, Pool und der Zugang zum Haus haben direkten Bezug zum Innenraum. Die Umliegenden Flächen schaffen den Übergang zur Kulturlandschaft. Zwischen Garten und Weinwanderwegen bieten Hecken kombiniert mit Holzstelen den gewünschten Sichtschutz. Durch eine Anordnung in versetzen Reihen, erinnern die Hainbuchnecken an die Reihen des Weinbergs – ein spannungsvoller Wechsel, offen und geschlossen, Pflanze und Holz. Zum höchsten Punkt des Gartens führt eine Basalttreppe. Ziel ist ein Sitzplatz im Grünen mit Sonne am Morgen und Sicht in den Weinberg.

Swimmingpool eingebettet in ein stimmiges Gartendesign

Gartenplanung mit Pool

Auf dem steilen Grundstück am Weinberg wurde schnell klar, für eine Gartenplanung mit Pool, muss eine schlaue Position gefunden werden. Ein Pool hinter dem Haus hätte zu einer relativ hohen und langen Betonmauer im Garten geführt, darum wurde entschieden den Pool vor dem Haus zu platzieren. Hier bietet die massive Poolwanne einen Vorteil – der Hang zur Straße hin wird befestigt. Mit einer vorgesetzten Felsenreihen und dichter Bepflanzung wird ein Sichtschutz für das Wohlfühlraum am Pool geschaffen. Gleichzeitig fungiert die Bepflanzung mit integrierten Gehölzen als attraktive Grünfläche zur Straße hin.

Gartenplanung mit Hochstämmen und Sträuchern – im Bauprozess entwickelte sich die Idee der Hainbuchenreihen

Terrasse in Basalt – herbstliche Gräserpracht

Heckenblöcke in Reihen
passend zur Architektur und dem angrenzenden Weinberg.

Hanggarten mit Pool

Lage
Am Rande des Weinbergs

Größe
950m²

Pool
12,00m x 3,00m

Filterbecken
3,40m x 2,20m

Gartendesign
Peter Berg

Architekt
Armin Schmitz BDA

Weitere Gärten am Hang

Außenanlage Arp Museum

Traumhafte Gärten und Parks hatte Peter Berg gerade vor dem Bau des Projekts am Arp Musuem in Japan erlebt. Die Vertreter der europäischen Vereinigung der Garten- und Landschaftbauer sahen in Tokio und Kyoto herausragende Projekte japanischer Gartenbaukunst. Inspiriert von den Eindrücken der Reise entstand ein Bild der Außenanlage in Skizze und Kopf. Während dem Bauprozess hielt Peter Berg es wie die Japaner, die in der Aktion auf intuitives Entscheiden setzen – Weiterentwicklung des Gestaltungsidee im Bauprozess.

„Der Felsengarten ist ein einzigartiges Kunstwerk. Er ist Teil der Ausstellung und nicht bloße Illustration“

Die ehemalige Geschäftsführerin des Arp Museums Petra Spielmann (2018) beschreibt die Entstehung des Japanischen Gartens als Teil der Ausstellung. Die neue Außenanlage am Arp Museum wurde im Bauprozess entwickelt – Frau Spielmann berichtet über die Umgestaltung, die eine frappierende Dynamik entwickelte. „Wir haben für die Ausstellung anfangs vergeblich eine Leihgabe gesucht, ein Gemälde von Monet mit dem bekannten Motiv Seerosenteich mit Brücke. Spaßeshalber haben wir gesagt, wenn wir es nicht kriegen, machen wir uns selber eine Brücke. Alles andere hat sich drumherum entwickelt.“

Japanischer Garten, Weg entlang der Kiefern

„Für Hugo Torii ist die traditionelle japanische Gartenbaukunst eng mit dem Design des Kyoto Tempel Gartens verbunden – Im Bauprozess mit Peter Berg am Arp Muesum“

Hugo Torii, der japanische Gartenmeister und Landschaftsarchitekt hat sein Handwerk in den traditionellen Gärten der Kaiserstadt Kyoto gelernt. Der japanische Garten vor dem Arp Museum wurde zusammen mit ihm entwickelt. Elemente aus dem Jodo Garten (Paradiesgarten) wie die Symmetrie zum Gebäude und eine ausgeklügelte Balance, in der sich alles zueinander anordnet prägen die Gestaltung der Außenanlage am Museum. Nach Abschluss des Projekts endete Hugo Toriis Arbeit in Sinzig. Er trat eine Stelle als Direktor des „Japanese Garden Portland“ in den USA an.

Die spannungsvolle Kombination aus Ahorn und Kiefer setzt die Außenanlage am Museum in Szene 

Gartengestaltung im Prozess

Gestaltung Außenanlage
Peter Berg und Hugo Torii

Eingebaute Materialien
200t Natursteinfelsen Basalt
3 Sattelzüge mit Gehölzen (u. A. 13 Kiefern)

Baumschule
Baum & Bonheur | Die Lappen Baumschule GmbH

Gebaut
2018 GartenLandschaft Berg

Fotografien
2018 Helmut Reinelt
2020 Ferdinand Graf Luckner

Weitere Projekte

Der Naturgarten – nachhaltiges Design

Bei der Planung dieses naturnahen Gartens wurde nichts dem Zufall überlassen. Biodiversität und echte Nachhaltigkeit sind Grundlage der Planung. Es ist ein 1900 m² großer Erholungsraum für den Bauherrn entstanden, jederzeit zu betrachten oder im Freien zu genießen. Auch für die Tierwelt ist ein geschützter Raum entstanden – die umfangreicher Pflanzenvielfalt ist verlockend. Im Garten fanden ausschließlich Naturstein und Pflanzen Verwendung.

Staudenpflanzung: Petra Pelz
Steinstruktur:           Peter Berg

Eine besondere Zusammenarbeit bei der Gartengestaltung

„Die Zusammenarbeit und gemeinsam Planung führte zu einer außergewöhnlichen Symbiose von Architektur und Garten. In der Branche sollte mehr zusammengearbeitet werden, damit sich Synergie-Effekte nutzen lassen.“ Petra Pelz und Peter Berg.

Petra Pelz ist Expertin für Stauden und Gräser Kompositionen – Design natürlich. Peter Berg der Experte am Hang. Spannungsvolle Höhenstaffelungen bei der Kombination von Naturstein, Stauden und Gehölzen sind seine Kernkompetenz.

Stauden, Gräser, Gehölze und Naturstein harmonieren mit dem ungewöhnlichen eingeschossigen Holzhaus, betten es in den Hanggarten und lassen es eins werden mit dem nahen Wald.

Das Baumhaus – inszeniert durch die Wegeführung

Eine Felsentreppe windet sich durch den Naturgarten Richtung Waldrand. Sie führt zu einem außergewöhnlichen Baumhaus. Von hier aus lässt sich die Aussicht über den Garten und die umliegende Kulturlandschaft bis nach Hannover genießen. Umgeben von alten Eichen steht das Baumhaus am Rande des angrenzenden Waldes.

Architektur und Garten – eine Symbiose

Der Garten und die Architektur sind miteinander verbunden, es scheint als ob Sie zusammengewachsen sind. Terrassen im klassischen Stil gibt es nicht – die Flächen sind mit trittfesten Bodendeckern oder Stauden bepflanzt. Die Bepflanzung wurde konsequent umgesetzt, sogar das Flachdach des Bungalows selbst ist intensiv begrünt. Durch den Höhenunterschied im Gelände kann man das begehbare Dach vom Waldrand aus betreten, ohne zu bemerken, dass man sich Hausdach befindet.

Gartenprojekt mit Auszeichnung

Wettbewerb
Gärten des Jahres 2021

Auszeichnung
1. Preis

Lage
in der Nähe von Hannover

Größe
1900m² Gartenfläche

Gartendesign
Petra Pelz und Peter Berg

Ausführung
GartenLandschaft

Architektur
Andreas Wenning

Weitere Projekte in der Übersicht

Der Pool im Zentrum der Gartengestaltung
-Atriumgarten im Ahrtal

Im Innenhof zwischen Elternhaus und Bungalow mussten unsere Kunden vor der Planung Prioritäten setzen. Die wichtigste Entscheidung: Auf Rasen möchten sie zugunsten eines Pools verzichten. So wurde das formale Poolbecken zum Mittelpunkt der Gartengestaltung. Frontal auf die Glasfront des Bungalows ausgerichtet erhellt die spiegelnde Wasseroberfläche Hof und Innenraum. Die lange und schmale Form ist ideal für Schwimmer und gleichzeitig ästhetisch. Umgeben von vulkanischen Basaltfelsen und einer vielschichtigen Bepflanzung entstehen unterschiedlichste Blickbezüge und Aufenthaltsqualitäten.

Zuwegung durch Atriumgarten mit Basaltplatten und Basaltsplitt

Planungen für Zuwegung, Pool im Atriumgarten und Laubengang mit wildem Wein

Gartendesign Patio

„Dies ist eine klassische Insellösung, ein Ort des Rückzugs – ein Innenhof dessen Gestaltung ganz auf sich selbst konzentriert. Alles Störende ist durch ausgeblendet.“

Peter Berg

Swimmingpool eingebettet in ein stimmiges Gartendesign

Gartengestaltung im Innenhof

Gartendesign
Peter Berg

Ausführung
GartenLandschft

Fotograf
Ferdinand Graf Luckner

Größe des Gartens
600m²

Naturstein
Basalt, roh, gesägt und als Splitt

Auszug Pflanzauswahl
Liguster, Lampenputzergras, Säulen-Hainbuchen
Kriechende Mühlenbeckie und Blauregen

Weitere Projekte

Der Naturgarten setzt die Architektur in Szene

Es ist ein Garten, der auf eine extravagante Architektur reagiert, sie in Szene setzt, sodass sie ihre Wirkung entfalten kann. Das ungewöhnliche Wohngebäude in Form eines Rechtecks, aber mit abgerundeten Ecken, besitzt große Glasfronten, durch diese die naturnahe Szenerie ein Teil des Inneren wird. Charaktervolle Gehölze ragen zwischen Basaltfelsen aus der dichten Pflanzung, die sich aus Gräsern, Farnen und Stauden in den Farben des Himmels, Blau und Weiß, zusammensetzt. Ein Bild, das sich mit den Jahreszeiten, den Tageszeiten, ja selbst dem Wetter wandelt. Die reduzierte Geometrie der Architektur steht in starkem Kontrast zum Formenreichtum der Natur, zu dem weichen Rund der Gräsertuffs, dem unregelmäßigen Geäst der Kiefern (Pinus sylvestris ‚Typ Norwegen‘) und der Schroffheit der Basaltfelsen, diesem wetterbeständigen grauen Urgestein der Erde. Grundstücksgrenzen sind kaum mehr auszumachen, sodass der Garten größer wirkt als er tatsächlich ist.

Naturstein das Element der Gartengestaltung bei Stuttgart

Die Art der Gestaltung ist schon fast das Markenzeichen von Peter Berg, der am liebsten mit den zwei klassischen Elementen, Stein und Pflanze, arbeitet. „Der Gartenbesitzer mit Freude an Ästhetik und Design ließ sich auf die Reduktion ein. Die Architektur wird durch den starken Kontrast und durch die Abschirmung der umliegenden Bebauung noch stärker hervorgehoben und wirkt so spannender“, erklärt der Gartengestalter aus Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Ganze 170 t Basaltfelsen und Basaltlavaplatten hat der Planer in diesem Garten verbaut. Ohne dass es groß ins Auge fällt, ist das gesamte Gelände mit einer Steinstruktur terrassiert, die so angelegt ist, dass das Oberflächenwasser zu den Pflanzen geführt wird. Neben der Terrassierung bieten die Steine noch weitere Nutzungsmöglichkeiten: Je nach Form dienen sie als unverwüstliche Sitzgelegenheit, als Treppenanlage oder erleichtern die Beetpflege. Mit dem Gestein wird gleichzeitig die Geschichte des Ortes aufgenommen, denn der Garten bei Stuttgart befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs – genau passend für eine Gartengestaltung mit Peter Berg.

Die Formensprache der Architektur

Auch die beiden Terrassen am Haus bestehen aus Basalt und greifen die besondere Formensprache der Architektur auf. „So wie das Haus, sind sie in ihrer Grundform Rechtecke, dann wurde ein Radius festgelegt, in dem die Ecken abgerundet wurden“, erklärt Peter Berg. Diese abgerundete Form spiegelt sich ebenso in den Eibenhecken am Hauszugang wider. Es sind die einzigen architektonischen Pflanzen – ansonsten wirkt die Bepflanzung, als hätte die Natur sie selbst geschaffen.

Nachhaltiges Gartendesign

Wie gewohnt, arbeitet Peter Berg auch in diesem Garten mit vielen Gräsern und Gehölzen. „Es zeigt sich, dass Gärten mit einem hohen Gehölzanteil eine ganz andere Lebensqualität bieten und die richtige Antwort auf die Veränderungen im Zuge des Klimawandels geben“, ist der Planer überzeugt, der die Bäume und Sträucher ebenso wie die Steine und Felsen alle gezielt ausgesucht hat. Edle Solitäre verleihen dem Garten Tiefe und lassen ihn größer erscheinen.

Füllige Bepflanzung und eingewachsene Felsen

Das Ergebnis ist ein vielschichtiges Pflanzenbild, das ganz natürlich wirkt. „Nach dem Vorbild der Natur sind alle Beet-Flächen dicht bewachsen – so halten sich der Sameneintrag und Unkrautwuchs in Grenzen und damit die Pflege. Der graue Basalt ordnet sich den Pflanzen unter, sodass die verschiedenen Grüntöne bewusst wahrgenommen werden“, erklärt Peter Berg. Durch die Verwendung von größeren Gehölzen und der Natürlichkeit der Steinsetzungen wirkt der Garten bereits viel älter, als er eigentlich ist.

Fakten zum Projekt

Größe
500m² Gartenfläche

Lage
in der Nähe von Stuttgart

Gartendesign
Peter Berg

Fotograf
Ferdinand Graf Luckner

Weitere Projekte in der Übersicht

Blick auf die Burg
Privatgarten bei Aachen

Traumhafte Aussichten, brauchen einen traumhaften Garten. Zwischen Bestandshaus und Burgblick war der Bau des Privatgarten bei Aachen ein anspruchsvolles Projekt.

Der Garten im Herbst.

Schwimmteich Planung – die Herausforderung im natürlichen Gartendesign

Natürliches Gartendesign, dafür steht GartenLandschaft. Für diesen Privatgarten wurde ein Schwimmteich mit Filterzone und Teich zur Betrachtung geplant. Bei der Weiterentwicklung während des Baus wurde eine kleine Insel modelliert. Durch geschickte Pflanzung entstehen spannende Blickbezüge und die Wasserfläche ergibt eine Einheit.

„Bei der Lichtplanung im Außenbereich steht das Licht im Vordergrund, die Lichtquelle bleibt verborgen. Ein Spiel aus Licht und Schatten entsteht.“

Die Lichtplanung von Fritz Döpper untermalt das Gartendesign. In den Abendstunden herrscht eine neue Atmosphäre im Garten. Die Beleuchtung schafft eine stimmungsvolle Aufenthalts-Qualität im Freien mit beleuchteten Aufenthaltsräumen, Wegen, inszenierten Felsen und Pflanzen. Mit unserem langjährigen Partner Fritz Döpper LUC wird ein Licht-Konzept passend zur Gartengestaltung erarbeitet.

Abendstimmung am Schwimmteich.

Perspektive aus der Entwurfsphase – Schwimmteich am Hang

Gartengestaltung im Prozess

Gartendesign
Peter Berg

Lichtdesign
LUC Fritz Döpper

Gehölzauswahl Exempel
Korkflügel-Spindelstrauch
Japanischer Feuer-Ahorn
Zierapfle und Stiel-Eiche

Weitere Projekte in der Übersicht